Kostenloser Schultransport wird in Kangasniemi angeboten für:

  • Grundschüler von der dritten bis neunten Klasse, deren Schulweg mehr als fünf Kilometer lang ist
  • Vorschulkinder und Schülerinnen/Schüler der ersten und zweiten Klasse, deren Schulweg mehr als drei Kilometer lang ist

Ausnahmen bei den Kilometergrenzen (z.B. 2,9 Kilometer) werden nicht gemacht – alle Schülerinnen und Schüler werden gleich behandelt. Der Schulweg bemisst sich nach der kürzesten Verbindung zwischen Wohngrundstück und Schultor entlang fußgängergerechter, öffentlich nutzbarer Straßen oder Rad- und Fußwege.

Kostenlose Schultransporte können auch dann gewährt werden, wenn der Schulweg im Hinblick auf das Alter des Schülers/der Schülerin und die übrigen Bedingungen zu schwer, zu anstrengend oder zu gefährlich wird. Eine Alternative zu kostenlosem Schultransport ist das Gewähren einer Beihilfe, die für den Transport oder die Begleitung des Schülers/der Schülerin ausreicht.

Die Schultransporte der Gemeinde Kangasniemi basieren auf Routen, die sowohl von Taxis als auch von Bussen befahren werden. Die Gemeinde entscheidet als Organisator des Schulbetriebs, welche Art von Transport auf welcher Route zum Einsatz kommt. Schultransporte werden nicht unbedingt für den kompletten Schulweg angeboten. Schüler und Schülerinnen müssen damit rechnen, das sie einen Teil des Schulwegs selbst zurücklegen müssen.

Schülerinnen und Schüler werden meist nicht von zu Hause abgeholt, sondern müssen auf eigenem Weg zur Schultransportroute gelangen, auf der sie dann zur Schule gebracht werden. Die maximale Strecke, die ein Schüler oder eine Schülerin alleine zurücklegen muss, ist drei Kilometer in eine Richtung. Der Schüler/die Schülerin kann von zu Hause abgeholt werden, wenn dies aufgrund eines ärztlichen Attestes oder das eines anderen Experten notwendig ist.

Der/die Erziehungsberechtigte ist verpflichtet, der Schule mitzuteilen, wenn der Schüler/die Schülerin auf Grund von Krankheit oder aus anderen Gründen keinen Schultransport benötigt.

Für Schülerinnen und Schüler, die auf ihren Schultransport warten, kann Beschäftigung unter Aufsicht organisiert werden. Während der Wartezeit kann der Schüler/die Schülerin unter Aufsicht einer Lehrers/einer Lehrerin oder einer anderen Person Hausaufgaben machen oder anderweitig lernen. Die Wartezeit kann auch für Engagement in der Schülervertretung, Nutzung der Bibliothek oder Vereinsaktivitäten genutzt werden. Für die Wartezeit kann auch die Möglichkeit eingerichtet werden, an Förderunterricht und Schularbeit teilzunehmen.


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